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 | Erg Oriental: Die zweite Etappe entwickelte sich holprig |
 Die zweite Etappe der Erg Oriental 2006 war kurz und knapp - und extrem holprig. Statt in die ersten grossen Dünen zu gehen, hatten sich die Veranstalter für einen Rundkurs im Süden von Douz entschieden, bei dem ausschliesslich Kamelgrashügel und kleine erste kleine Sanddünen bewältigt werden mussten. Die Vorgabezeit von zwei Stunden liess erahnen, das auch der zweite Rallytag früh am Pool enden würde - dennoch sollte kaum ein Teilnehmer am Ende die Zeit einhalten.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug knapp 20 km/h, die Schadensquote war wie auf der ersten Etappe ziemlich hoch und so richtig glücklich war kaum ein Pkw-Teilnehmer mit der Etappe. "Einfach nur materialmordend und dann dieses nervige Gehoppel" berichtet Matthias Krüger vom Daktec-Team. Auch Wolfgang Pasetti hatte so seine Erlebnisse: "In unseren Auto schepperte es laufend - doch das heftigste Scheppern kam von meinem Kopf, der ständig gegen den Überrollbügel schlug" berichtet der Deutsch-Italiener lachend. "Ich fand die Etappe gut" berichtet hingegen der Bremer Wilfried Röpers, unterwegs in einem 4.0 Liter Nissan Patrol. "War zwar eher eine Trialetappe, aber eben ein Teil der Rally".
Erste Probleme gab es für den seltenen Saurer-Lkw, der ursprünglich seinen Dienst beim Militär versah und nun von Rudolf Magg und Dimitri Richert bei Rallys eingesetzt wird. Doch die harten Kamelgrashügel forderten ihren Preis - auf einem besonders harten Hügel federte die Achse derart hoch, das sie die Ölwanne zerstörte. "Wir konnten den Schaden zum Glück auch dank unseres russischen Mechanikers fixen. Er hat danach noch aus einem Rohr einen Schutz für die Ölwanne gebaut, das kann uns nun nicht mehr passieren" so Magg nach der Etappe.
Die Motorradfahrer hingegen freuten sich über die Strecke: "Für uns war das angenehm und anspruchsvoll, perfekt für Motorräder" so ein Holländischer Zweiradpilot. Und wie erwartet hatte der kurze Rallytag einen besonderen Vorteil: Die Teilnehmer und Orga-Mitglieder konnten den Nachmittag entspannt am Pool des Hotel Touareg in Douz geniessen.
Die Etappe gewann erneut Andrea Mayer im KOS Kumho Buggy vor Oliver Koepp und Beifahrer Christian Janke im silbernen Mercedes G sowie dem Landrover-Defender Team Müller/Merkt. Bei den Motorrädern gewann der Schweizer Peter Brunner (KTM) vor seinem Landsmann David Schenk (KTM) und Roger Frank (Yamaha) aus Deutschland.
Artikel vom 12.10.2006, Artikel: Erg Oriental Live Team/hs

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