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 Kamaz meldet sich mit neuen Trucks zurück.
Was wäre die Truckkategorie ohne Kamaz aus Russland - und so meldet sich die Truppe auch für die 30. Ausgabe der Dakar zurück. Am 22. Dezember wird das Truckteam offiziell von Politik und Prominenz auf dem Roten Platz in Moskau nahe des Kremls gen Portugal verabschiedet. Fünf Jahre in Folge gewann Kamaz die Lkw-Kategorie, die Siegesserie wurde erst durch den Sieg des Holländers Hans Stacey (MAN TGA) im Januar 2007 beendet.
Mit Spannung hatte die Truck-Rally-Szene gen Russland geschaut, den das neue Truck-Reglement würde auch vor den bulligen Kamaz-Trucks nicht halt machen. Und Kamaz überrascht: 2008 treten die Russen mit neuen Fahrzeugen an. Die neuen Rallytrucks entstammen gegenüber ihren Vorgängern keinen speziellen Kleinserien á 15 Stück mehr, sondern wurden auf Basis des zweiachsigen Serien-Kamaz 4326 in Militärversion aufgebaut. Dadurch konnte Kamaz die "Kit-Truck"-Regelung anwenden, die spezielle Veränderungen an Serienmodellen erlaubt. Was im Detail verändert wurde wird verschwiegen - allerdings sollen die neuen Kamaz wie ihre Vorgänger bauartbedingt 500 bis 700 kg schwerer als das Minimalgewicht sein.
Die drei Race-Trucks werden ebenso mit "Alten Hasen" wie auch Neulingen besetzt. Kamaz 1 wird pilotiert von Firdraus Kabirow, ihm zur Seite sitzen Aidar Beljajew und Andrej Mokejew. Kamaz 2 steuert erneut Wladimir Tschagin mit Sergej Sawostin und Eduard Nikolajew und Kamaz 3 wird von Ilgisar Mardejew, Wjatscheslaw Misjukajew und Andrej Karginow pilotiert.
Angepeilt wird ganz klar der Gesamtsieg: "Wir fahren zur Dakar, um als Champions zurückzukehren - das ist unsere Hauptaufgabe" meint Teamchef Semjon Jakubow deutlich vor allem in Richtung MAN.
Artikel vom 22.12.2007, Artikel: Redaktion/hs



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