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Pharaonen Rally: Die VW Tarek von Henrard und Guinot führen

Auch wenn die "Total Pharaons Rally" in diesem Jahr (noch) ohne deutsche Beteiligung lنuft, haben sich dennoch zwei Volkswagen nach der ersten Etappe der Wüstenrally quer durch ؤgypten an die Spitze gesetzt. Kein Geringerer als Ex-Volkswagen Werkspilot Stephane Henrard und seine Beifahrerin Antonia de Roissard gingen heute auf der knapp 300 Kilometer langen Erِffnungsetappe (die Rally startete ohne Prolog) mit 5:22 Minuten Vorsprung vor seinem neuen Teamkollegen Jean-Francois Guinot und Beifahrer Jacky Dubois im zweiten Volkswagen Tarek (ehemals von Jutta Kleinschmidt) in Führung. Auf dem dritten Platz landete der Franzose Christian Laveille und sein neuer Beifahrer Arnaud Debron, die erstmals mit einem Ford Protruck antraten.

Bei den insgesamt Acht gestarteten LKW konnte sich der Japaner Teruhito Sugawara durchsetzen und schaffte es in der heutigen Gesamtwertung sogar auf Platz 14 - vor einer Vielzahl PKW, darunter auch der als Mit-Favorit gehandelte ungarische Nissan-Pilot Sandor Kis.

Die Pharaonen Rally 2004 wurde am frühen Sonntagmorgen vor der atemberaubenden Kulisse der Sphinx und Pyramiden direkt am Stadtrand von Kairo gestartet und führte nach einer kurzen ـberführungsetappe von rund 50 Kilometern in die Oase Baharija, in der das erste Camp aufgeschlagen wurde. Die Etappe begann mit einer schnell zu fahrenden und extrem staubigen Schotterpiste, wandelte sich dann in eine sehr buckelige und mit sehr scharfen Steinen versehene Strecke und führte schliesslich durch die ersten Sanddünen, die für einige Teilnehmer trotz recht einfacher Verhنltnisse schon zur ersten Bewنhrungsprobe werden sollte.

Das bestنtigte auch der deutsche ORC-Chef Hans Baur, der gemeinsam mit seiner Frau und zwei weiteren Mercedes G-Teams aus Luxemburg und ضsterreich die Rally begleitet - nachdem er die ersten Kilometer der Etappe parralel auf der Asphaltstrasse fuhr, überkam ihn das Rallyfieber und er wich auf die Rallystrecke aus. Bereits nach wenigen Kilometern stiess er auf die ersten Teilnehmer die sich festgefahren hatten. Dabei sollen die beteiligten Franzosen nach Berlin-Breslau Manier vorgegangen sein - nicht schauen, einfach losfahren und immer auf den Gas bleiben - eben bis nichts mehr geht. Und so erklنrte sich auch, warum die ersten Teilnehmer bereits nach 2:36 Stunden gegen 15.00 Uhr ins Ziel kamen, die letzten Teilnehmer aber erst gegen 21.00 Uhr gesichtet wurden.

Eine Freude und zunehmende Hنrte zugleich ist das Wetter in ؤgypten. Bereits in der ersten Nacht sanken die Temperaturen in Kairo nicht unter 28 Grad, in der heissen Wüstensonne stiegen die Temperaturen heute auf der Strecke bis auf über 40 Grad - gut, wer eine Klimaanlage im Fahrzeug hatte.

Gegen Abend im Briefing bedankte sich Veranstalter Jacky Ickx bei den Teilnehmern für die erste, unfallfreie Etappe und verschenkte Champagner an die heutigen Tagessieger - mit der Bedingung, diesen erst nach der Rally zu trinken :-)

Am morgigen Montag geht es von Baharija in zwei Etappen nach Abu Mingar, dort verweilt der Rallytross eine Nacht, um dann bis Ende der Woche wieder über Baharija nach Siwa und zurück bis nach Kairo zu fahren.

Gesamtwertung nach der ersten Etappe von Kairo nach Baharija

01) Henrard/De Roissard | VW Tarek | 02:36:11 | 00:00:00
02) Guinot/Kroiss | VW Tarek | 02:41:33 | 00:05:22
03) Lavieille/Debron | Ford Protruck | 02:46:43 | 00:10:32
04) Ivanov/Demianeko | Nissan Pathfinder | 03:03:59 | 00:27:48
05) Tempestini/Di Persion | Nissan Pathfinder | 03:08:41 | 00:32:30
06) A. De Mevius/Eggermont | BAT Buggy | 03:14:48 | 00:38:37
07) Smulevici/Gambillon | Nissan Patrol | 03:15:36 | 00:39:25
08) Palik/Daraszi | Nissan Pickup | 03:31:48 | 00:55:37
09) Picco/Ronconi | Fornasari RR450 | 03:32:24 | 00:56:13
10) Peeters/Legein | Bowler Wildcat | 03:34:23 | 00:58:12

Artikel vom 26.09.2004, Redaktion/hs

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01) Al Mutaiwei | 101 Pts.


01) Peterhansel | 90 Pts.


03) C. Sousa | 81 Pts.


04) Schlesser | 66 Pts.


05) Patissier/de Mevius | beide 45 Pts.







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