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 | Pharaonen Rally: Viel Prominenz in Ägypten, Lavieille im Protruck |
 Die "Total Pharaonen Rally" steht kurz vor dem Start und jüngst wurden die aktuellen Starterlisten bekannt gegeben. Obwohl in diesem Jahr keine Werksteams vertreten sind, ist das Starterfeld mit viel Prominenz gespickt: Stars in diesem Jahr sind Stephane Henrard im VW Tarek, Marco Tempestini im Promotech Nissan, Jean-Francois Guinot im Mitsubishi sowie die Ungarn Patrick Laszlo und Kis Sandor. Bei den Trucks gilt der Japaner Teruhito Sugawara mit seinem Hino als Top-Favorit, der in Ägypten für die Dakar testen wird.
Christian Lavieille, 2004 im chinesischen Nissan Paladin und Promotech-Nissan unterwegs, wechselt zur Pharaonen Rally in einen Ford Protruck für das französische ASM Team, navigieren wird ihn Arnaud Debron, bisher bei Schlesser Aventure unter Vertrag. Für Lavieille ist die Pharaonen-Rally vor allem ein Test mit dem Umgang des Protrucks in der Wüste, zudem will er die örtlichen Gegebenheiten kennenlernen - schliesslich soll die Rally 2005 FIA-Marathon Worldcup Lauf werden, gut also, wer sich dann hier auskennt.
"Es hat mich einfach gereizt, mal einen Protruck zu fahren und ich konnte der Versuchung nicht wiederstehen" berichtet Lavieille über seine Entscheidung. "Mit Arnaud Debron sitzt mir zudem ein sehr guter Navigator zur Seite, mit dem ich mich gut verstehe." Respekt haben beide vor allem vor Stephane Henrard, der mit der ägyptischen Wüste bereits bestens vertraut ist und mit einem ausgereiften Fahrzeug antritt. "Dennoch wollen wir nicht auf Teufel komm raus gewinnen" berichtet Lavieille, "wir werden es ruhig angehen und uns Tag für Tag steigern".
Nach letztem Stand fahren in Ägypten 26 PKW, 8 LKW und 66 Motorräder mit. Das die Pharaonen Rally besonders Motorradlastig ist, hat seinen Grund - seit Jahren ist die Marathonrally bereits FIM Lauf im Motorrad Worldcup. Entsprechend prominent ist das Lineup der Biker: Pal Anders Ullevalsetter, Cyril Despres, Marc Coma, Isidre Pujol Esteve, Richard Sainct, Carlo de Gavardo und Fabrizio Meoni sind nur einige der zahlreichen Titelanwärter. Dabei ist das Motorradfeld (wie eigentlich immer) überwiegend Orange - KTM ist mit dem kompletten Werksteam vertreten und übt neben dem Kampf um den FIM-Titel in Ägypten ebenfalls für die Dakar 2005.
Aus deutscher und österreichischer Sicht sind in diesem Jahr keine Teilnehmer vertreten, lediglich Rodolfo Sciolli wird die Schweizer Flagge hochhalten. Das jedoch soll sich 2005 ändern und so rühren die Veranstalter kräftig die Werbetrommel. Die Teilnahme lohnt sich - die Startgelder sind verhältnismässig günstig, die Landschaft atemberaubend, die Strecke ohne Überführungsetappen. Einzig die UAE Desert Challenge in Dubai verhindert in diesem Jahr die Teilnahme grösserer Teams, da sie knapp eine Woche nach Beendigung der Pharaonen Rally startet und Fahrzeuge und Equipment während der Pharaonen Rally bereits auf der Verschiffung nach Dubai unterwegs sind.
Marathonrally.com wird live täglich von der Rally mit News, Interviews und vielen Fotos berichten.
Artikel vom 21.09.2004, Autor: Redaktion/hs
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01)
Al Mutaiwei | 101 Pts. |

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01)
Peterhansel | 90 Pts. |

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03)
C. Sousa | 81 Pts. |

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04)
Schlesser | 66 Pts. |

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05)
Patissier/de Mevius | beide 45 Pts. |

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