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UAE Desert Challenge: Andrea Mayer mit grossen Problemen




Es hatte so gut angefangen - doch heute war einfach der Wurm drin bei Andrea Mayer und Beifahrer Jörg Sand. Hinter CP 3 und knapp 25 Kilometer vor dem Ziel gab die Kupplung des französischen Aixam Mega ihrem Geist auf. "Seit 16:00 Uhr deutscher Zeit ist es hier total dunkel und wir stehen mitten in den Dünen" berichtet Redakteur Jörg Sand gegen 17:00 Uhr. "Die Kupplung ist wohl hin, es lässt sich kein Gang mehr einlegen. Wir haben zwar noch eine Ersatzkupplung im Camp, dennoch ist unsere gute Zeit dahin. Wir lagen immerhin noch auf Position 8 als es uns erwischte".

Derzeit versuchen Bergefahrzeuge der Organisation, den Mega aus den Dünen zu bekommen: "Hier stehen einige Toyotas der Organisation" berichtet Sand weiter. "Allerdings sind schon beide Abschlepphaken abgerissen, ein Schäkel durchschlug beim Reissen die Heckscheibe eines der Toyota. Wenn wir noch mehr Pech haben, stehen wir hier noch eine Weile".

Doch auch die zweite deutsche Lady, Jutta Kleinschmidt, hatte heute mit technischen Problemen zu kämpfen. Im ersten Rallyabschnitt ging eine Wasserpumpe kaputt, was die Deutsch-Monegassin und ihre schwedische Beifahrerin satte 50 Minuten kostete. In der Tageswertung scheint es allerdings noch für Platz 19 zu reichen.

Probleme scheint es auch beim roten Fast&Speed Buggy von Sandro Wallenwein und Dr. Schünemann zu geben. "Der Buggy hat uns noch nicht passiert und er muss hier vorbeikommen" berichtet Jörg Sand aus den Dünen. Ein Blick auf das Iritrack-System bestätigt die Vermutung: Demnach müssten die deutschen Buggy-Piloten irgendwo zwischen CP2 und CP3 stehen oder ausgefallen sein.

Doch mit ihren Problemen sind Mayer/Sand und Wallenwein/Schünemann nicht alleine. Der Belgier Jacky Loomans steht mit seinem Bowler noch vor CP2, ebenso wie die Teams Lavoise/Berrier (Frankreich, Nissan Pathfinder), die Belgier Derdaele/De Ceuster (Land Rover Freelander), das französisch-britische Team Pascal/Martin (Nissan Navara) und sogar der dritte Lkw im Feld, der Unimog des british-holländischen Teams Cargill/Van Herpen/Chambers. Zahlreiche weitere Teams sind zwar im Ziel, haben aber den zweiten oder dritten CP nicht angefahren.

Der silberne Mitsubishi Pajero von Stephan Schott und Holm Schmidt konnte die heutige erste Etappe mit 04:53:39 beenden - was immerhin noch für Platz 33 reichte (Stand 17:40 Uhr). Bei Neuigkeiten werden wir Sie natürlich sofort informieren.

Artikel vom 05.11.2006, Artikel: marathonrally.com/hs

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