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 | UAE Desert Challenge: Luc Alphand festigt seine Gesamt-Führung |
 Mitsubishi-Pilot Luc Alphand hat seine Gesamtführung auf der UAE Desert Challenge weiter ausgebaut und führt nun mit 20 Minuten und 45 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Stéphane Peterhansel im neuen MPR13 und Jean-Louis Schlesser im Ford Buggy. Auf Position 4 folgt Volkswagen-Privatier Carlos Sousa vor den beiden X-Raid BMW X3CC von Nasser Al Attiyah und Jutta Kleinschmidt.
Die heutige Etappe führte in einem Rundkurs um das Camp in der Moreeb-Wüste und wurde wie bereits am Mittwoch erneut später als geplant gestartet, da dichter Nebel die Sicht am Morgen stark beeinträchtigte. Nachdem sich der Nebel verzogen hatte, übernahm wieder die Sonne mit diesmal angenehmeren Temparaturen von 28-33 Grad die Wetterregie. Die Etappe begann mit einer Überführung von 6 Kilometern, nach der Speziale von 378 Kilometern musste dann noch eine weitere Überführung von 123 Kilometern bewältigt werden. Erstmals wurde heute nicht nur für die Motorräder, sonder auch für die Autos ein Tankstop aufgebaut.
Alphand und sein Beifahrer Gilles Picard begannen die heutige Etappe hinter dem Teamkollegen Stephane Peterhansel und lieferten sich bis zur Mitte des Rennens ein heisses Duell mit dem BMW von Nasser Al Aittiyah und dem Race-Touareg von Carlos Sainz. "Unser Teamchef wies mich an, ab dem zweiten CP langsamer zu fahren" berichtet Alphand. "Später verfuhren Stephane und ich uns in einem grossen Dünenfeld und verloren einige Minuten und ich liess dann Carlos Sainz und Nasser Al Attiyah vorfahren um nicht noch mehr zu riskieren. Entsprechend werde ich morgen Gas rausnehmen und das Fahrzeug schonen" so der Franzose.
Stephane Peterhansel wollte den VW Race Touareg nicht einfach so ziehen lassen: "Leider verloren wir in der zweiten Hälfte der Strecke viel Zeit durch zwei Reifenwechsel. Carlos Sainz konnte so aufholen und überholte mich auf einer schnellen Piste knapp 30 Kilometer vor dem Ziel" berichtet der Franzose. "Ich versuchte noch, ihn wieder einzuholen, wollte dann aber nicht mehr viel riskieren und liess ihn fahren."
Hiroshi Masuoka im dritten Mitsubishi startete heute hinter dem BMW von Nasser Al Attiyah und lieferte sich im Anschluss ein Duell mit dem Spanier Jose-Luis Monterde im privaten X-Raid BMW X5CC. "Ich verlor heute einige Zeit im weichen Sand" berichtet der Japaner, "aber am Ende konnten wir den siebten Platz übernehmen".
"Unsere heutige Strategie war, an den Wettbewerbern dran zu bleiben" berichtet Mitsubishi Motorsport-Chef Dominique Serieys. "Umso mehr freuen wir uns über den dritten, vierten und fünften Platz in der Tageswertung. Am zweiten CP wies ich Luc Alphand an, den BMW von Al Attiyah und den Race-Touareg von Sainz passieren zu lassen. Uns ging es heute nicht um einen Etappensieg, sondern darum, unseren Gesamtsieg zu sichern. Wir haben für die letzte Etappe morgen keine Teamorder ausgegeben - Luc soll sein Fahrzeug schonen, aber Hiroshi und Stephane können "ihr eigenes Ding" machen" so der Franzose.
Artikel vom 09.11.2006, Artikel: marathonrally.com/hs
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