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 | UAE Desert Challenge: Schünemann: Es sollte nicht sein |

 |  | | "Es sollte nicht sein", so Dr. Thomas M. Schünemann nach dem Weg zur Rally-Leitung, um seine Aufgabe bekannt zu geben. Nach einem erfolgreichen Prolog (Platz 20, bester Buggy) startete das HS RallyTeam gestern zunächst erfolgreich durch. Am ersten Rallytag dann die erste böse Überraschung: Plötzlicher Leistungsabfall nach Kontrollpunkt 2 - Motorschaden.
"Zum Zeitpunkt des Ausfalls hatten wir bereits 179 Kilometer erfolgreich bewältigt. Wir lagen auf Platz 13 - sogar noch vor Jutta Kleinschmidt", berichtet Dr. Thomas Schünemann, Geschäftsführer des Hauptsponsors HS Hamburger Software GmbH & Co. KG. Der Motorschaden führte zunächst zum Abbruch, nicht aber zur Aufgabe der Rally. "Wir sind Kämpfer" erklärte der Fahrer des roten Fast & Speed Buggy, Sandro Wallenwein. "Mit etwas Glück gelingt es uns, einen neuen Motor zu organisieren."
Am Morgen der zweiten Etappe gelang es mit vereinten Kräften, den Buggy über die Startlinie zu fahren - so war zumindest eine weitere Teilnahme an der Rally gewährleistet. Doch dann kam das Aus. Trotz intensiver Bemühungen, insbesondere von Johnny Hakvoort, TeamManager des niederländischen Fast & Speed Teams, konnte kein Ersatzmotor beschafft werden - weder in Abu Dhabi noch in Dubai.
"Für uns ist es vorbei", kommentiert Sandro Wallenwein den weiteren Verlauf der UAE Desert Challenge. Dr. Schünemann ergänzt: "Wir uns nicht entmutigen und sehen der Dakar Rally als neue Herausforderung gelassen entgegen. Sandro und ich haben uns phantastisch ergänzt. Seine ersten Erfahrungen mit schwierigen Dünen hat Sandro bravourös gemeistert. Er fährt vorausschauend, gefühlvoll und taff zugleich und hat auf den ersten 179 Kilometern sein Können voll unter Beweis gestellt. Wir haben uns nicht ein einziges mal festgefahren - und das positive Ergebnis bis zum Zeitpunkt des Ausfalls spricht für sich" so der Hamburger. "Mein besonderer Dank gilt Johnny Hakvoort, Roel Brussen, Dennis Zastrow, Johan
Cuijpers von Fast & Speed, auf die wir auch bei der Dakar wieder zählen werden."
Artikel vom 07.11.2006, Artikel: marathonrally.com/Daniela Welter
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