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 | UAE Desert Challenge: Schwieriger Tag für Carlos Sainz |
 Höhen und Tiefen erlebte das Werksteam von Volkswagen auf der zweiten Etappe der UAE Desert Challenge. Carlos Sainz startete im Race Touareg 2 nach dem Etappensieg am Montag in Führung liegend in die 305 Kilometer lange Schleife um das Biwak in Moreeb und lieferte sich ein spannendes Duell mit Mitsubishi-Pilot Luc Alphand. Bis zur dritten Zeitkontrolle fuhren beide Fahrer an der Spitze nur wenige Meter voneinander getrennt. Dann musste Sainz mit einem Defekt im Antriebsbereich anhalten und konnte die Fahrt erst nach einer mehr als dreistündigen Reparaturpause fortsetzen.
"In einer Mulde ist ein Teil des Antriebs ausgefallen. Dort war es im tiefen Sand nicht möglich, die Fahrt mit Zweiradantrieb fortzusetzen" berichtet Sainz. "Wir haben den Defekt mit dem Bordwerkzeug behoben. An dieser Stelle war es sehr schwer, am Auto zu arbeiten. Wir haben zwar über drei Stunden verloren, doch wir werden die Rally fortsetzen, denn wir wollen an den nächsten Tagen gute Zeiten fahren und vor allem weitere Erfahrungen im Sand für die Rally Dakar sammeln" so der Spanier.
Motorsport Direktor Kris Nissen ergänzt: "Es war schade, dass Carlos Sainz durch einen Defekt am Antrieb viel Zeit verloren hat. Bis dahin war er einer der zwei Schnellsten im Feld. Carlos und Michel haben angehalten und den Defekt mit dem Bordwerkzeug repariert. Da die Arbeit im weichen Sand erschwert wurde, haben sie viel Zeit verloren, konnten die Prüfung aber beenden und werden die Rally fortsetzen. Nach ersten Analysen handelte es sich um einen kleinen Defekt, der uns nicht beunruhigt."
Volkswagen Werksfahrer Ari Vatanen war schnell unterwegs, fuhr sich aber für elf Minuten im weichen Sand fest und verteidigte den vierten Platz. "Es war eine anstrengende und heisse Etappe, die Strecke führte den ganzen Tag durch hohe Dünen" berichtet der Finnische EU-Politiker. "Es gab keine Pisten, dafür Sand, Sand und Sand. Wenn wir nicht zum Ende der Etappe elf Minuten im tiefen Sand festgesteckt hätten, wäre ein gutes Ergebnis möglich gewesen."
Mit dem vierten Tagesrang rückte der Portugiese Carlos Sousa in einem Volkswagen Race Touareg 2 des Team Lagos vom fünften auf den dritten Rang vor. "Wir hatten eine perfekte Etappe mit einem guten Tempo. Der Race Touareg ist problemlos gelaufen. Die heutige Etappe führte durch hohe Dünen und war wegen der niedrigen Geschwindigkeit und hohen Aussentemperaturen extrem schwierig und heiss" so Sousa am Abend im Camp.
Artikel vom 05.11.2006, Artikel: marathonrally.com/VW Presse
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